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Aktuelle Nachrichten
Pressemitteilung: Umweltschäden durch Wertstoffberaubung PDF  | Drucken |
Geschrieben von: Axel Riemann   
Dienstag, den 13. September 2011 um 12:21 Uhr

NOEX AG                             EGN mbH

 

Umweltschäden durch Wertstoffberaubung

In Deutschland werden jährlich etwa 3 Mio. Haushaltskühlgeräte entsorgt. 480.000 davon sind bereits beraubt, wenn sie bei den kommunalen Übergabestellen ankommen. Es fehlen Kompressoren, Wärmetauscher, Kühlmittelleitungen und Elektrokabel. Das Thema des Diebstahls und der Beraubung von verbauten Wertstoffen wird auf Landes- und Bundesebene diskutiert. Da in Nordrhein-Westfalen alleine Teile von rund 90.000 Kühlschränken illegal entfernt wurden, fordert Umweltminister Johannes Remmel eine geschlossene Entsorgungskette für alte Kühlgeräte. Besonders die Demontage und der Diebstahl der Kompressoren führen zu einer extremen Umweltverschmutzung. Der Kühlkreislauf eines Kühlgerätes enthält im Durchschnitt 250 Gramm FCKW-haltiges Thermo-Öl. Ein einzelner Tropfen davon verseucht bis zu 1.000 Liter Trinkwasser. Dabei dringt das Öl durch verschiedenste Erdschichten bis zum Grundwasserspiegel vor. Die Menge von FCKW R12, die bei der Beschädigung der Kühlgeräte austritt, beträgt durchschnittlich 128 Gramm. Das Kältemittel ist 10.900 mal klimaschädlicher als CO2. Der unkontrollierte Austritt aus einem einzigen Gerät entspricht einem CO2-Ausstoß von 1,4 Tonnen oder umgerechnet der CO2-Emission bei 20.000 gefahrenen Kilometern.

Nach aktuellen Schätzungen erreichen jährlich rund 400.000 Kühlgeräte nicht die kommunalen Sammelstellen, sondern werden vom Straßenrand entwendet oder vor den Toren der kommunalen Sammelstellen abgegriffen. Diese Geräte gehen in der Regel auf direktem Weg in Nicht-EU-Länder, vor allem nach Nigeria, aber auch nach China. Dort erfolgt das Ausschlachten der Geräte häufig durch Kinder und Jugendliche unter katastrophalen Bedingungen und ungeachtet der Gefahren für Gesundheit und Umwelt.

Die NOEX AG, eine Tochtergesellschaft der EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein mbH, betreibt am Standort Grevenbroich eine moderne Aufbereitungsanlage für Kühlgeräte. Unter Einhaltung sehr strenger Auflagen der Arbeitssicherheit, des Gesundheitsschutzes der Mitarbeiter und der Emissionsschutzgesetze bereitet die NOEX jährlich rund 230.000 Kühlgeräte auf. Dabei wird das FCKW zu 99,9% ausgeschleust. Öle und Kühlflüssigkeiten entfernen wir mit Hilfe spezieller Absauganlagen und beseitigen sie fachgerecht in Sonderabfallentsorgungsanlagen. FCKW aus dem Isolierschaum der Kühlgeräte wird in der Aufbereitungsanlage ebenfalls aufgefangen. Unter Nutzung von Stickstoff als Trägergas kann das FCKW ausgetragen und in großen Behältern gesammelt werden.


Umweltschäden durch Wertstoffberaubung (Präsentation der NOEX AG)

 
NRW-Landesamt geht gegen Wertstoffdiebstahl vor PDF  | Drucken |
Geschrieben von: Axel Riemann   
Mittwoch, den 07. September 2011 um 10:37 Uhr

Der Diebstahl von Elektro-Altgeräten oder von wertvollen Teilen dieser Altgeräte ist der Entsorgungswirtschaft schon lange ein Dorn im Auge. Doch ohne die Unterstützung der Kommunen blieb den Entsorgern lange nichts Anderes übrig, als den grassierenden Wertstoffdiebstahl zähneknirschend hinzunehmen.
Mittlerweile sind auch die Medien auf das Thema Wertstoffberaubungen und vor allem die damit verbundenen, internationalen Konsequenzen aufmerksam geworden.

Doch jetzt geht zum ersten Mal eine Behörde auf die Probleme ein. Das Landesumweltamt NRW (LANUV) hat eine Studie zu Arten und Umfang des Wertstoff- und Gerätediebstahls aus kommunalen Straßensammlungen erstellen lassen, deren Ergebnis für Entsorger zwar wenig überraschend war, in seinem Ausmaß die Behörde jedoch augenscheinlich zum Handeln gezwungen hat.

screenshot186Um die Öffentlichkeit für den Diebstahl aus Straßensammlungen zu sensibilisieren, hat das LANUV eine Broschüre herausgebracht, die den Bürgern die Gefahren des Wertstoffdiebstahles - vor allem bei alten Kühlgeräten - erläutern soll. Vielfach werden nämlich die Konsequenzen unterschätzt, die sich insbesondere durch das Abschneiden der werthaltigen Kompressoren ergeben. Dabei tritt das häufig noch unter Druck stehende Kühlmittel aus, beschädigt Hausfassaden und verseucht das umgebende Erdreich.

Neben den Schäden für die Umwelt, die oft noch durch das Austreten des Treibhausgases FCKW verstärkt werden, ist das Verhalten der "fliegenden Schrotthändler" für die betroffenen Bürger immer auch mit erheblichem Ärger verbunden. So sind mittlerweile einige Kommunen dazu übergegangen, die betroffenen Bürger für entstehende Umweltschäden haftbar zu machen, weil man in vielen Fällen der eigentliche Diebe nicht mehr habhaft wird. Und die Beseitigung der Umweltschäden ist ein teures Vergnügen. Doch selbst wenn sich die Kommunen kulant zeigen, sind die Schäden an Haus und Grund nicht zu verachten.

Warnhinweis


Kernstück der neuen Broschüre ist dann auch ein Aufkleber, den Bürger auf ihre zur Straßensammlung abgestellten Kühlschränke kleben sollen, um Wertstoffdiebe vor den Konsequenzen ihres Handelns zu warnen und auf die Strafbarkeit der Diebstähle aufmerksam zu machen.

Es darf bezweifelt werden, ob die oftmals hoch-professionell organisierten und im Verborgenen agierenden Wertstoffdiebe sich wirklich von diesem Aufkleber abschrecken lassen. Eins jedoch ist sicher: die Bürger, die bisher zumeist unwissend zum Helfer bei Umweltsünden wurden, werden durch diese Broschüre für die Probleme bei kommunalen Straßensammlungen sensibilisiert und achten im eigenen Interesse künftig - hoffentlich - genauer auf das, was vor ihrer Haustüre geschieht.

Gleichzeitig haben die ersten Kommunen auf Grund der Untersuchungsergebnisse des LANUV damit begonnen, Ihre Straßensammlungen umzustrukturieren, um es Wertstoffdieben in Zukunft schwerer zu machen.

 


Das Faltblatt "Entsorgung alter Kühlgeräte - Klimaschutz beginnt zuhause" (LANUV-Info Nr. 17) kann auf der Internetseite des Landesumweltamtes bestellt werden. Gerne senden wir Ihnen auch direkt ein Exemplar der Broschüre zu.


Die NOEX AG ist ein unabhängiger Spezialrecycler für Elektro- und Elektronik-Altgeräte und steht in keinem Verhältnis zum Landesumweltamt NRW.

 
NOEX unterstützt die Einsatzausbildung des Deutschen Roten Kreuzes PDF  | Drucken |
Geschrieben von: Axel Riemann   
Montag, den 04. Juli 2011 um 13:35 Uhr

Unterstützung auf Grav-InselAm vergangenen Wochenende fand auf der Grav-Insel in Wesel die halbjährliche Ausbildung für Fachkräfte des Deutschen Roten Kreuzes im Bereich Trinkwasseraufbereitung statt. Bei diesen Ausbildungen üben Helfer des DRK die Herstellung von sauberem Trinkwasser mit Hilfe mobiler Aufbereitungsanlagen im Katastrophenfall. Das Deutsche Rote Kreuz blickt dabei auf eine langjährige Erfahrung mit dem Einsatz solcher Anlagen in aller Welt zurück.

Für die letzte Fortbildung des DRK-Landesverbandes Nordrhein, zu der Helfer aus ganz Deutschland in Wesel zusammengekommen waren, hat die NOEX AG einen LKW samt Fahrer bereitgestellt, der die Einsatzkräfte beim Transport der umfangreichen Ausrüstung zum Übungsgelände unterstützt hat.

Nur ein kleiner Teil der umfangreichen AusrüstungDie NOEX AG unterhält bereits seit einigen Jahren einen engen Kontakt zur Trinkwasseraufbereitung des DRK durch 2 Mitarbeiter, die in ihrer Freizeit auch in der Trinkwasseraufbereitung des DRK-Landesverbandes Nordrhein tätig sind. Beide Mitarbeiter verfügen über umfangreiche Einsatzerfahrungen in Mazedonien, Albanien, dem Iran, Indonesien, Pakistan und zuletzt auf Haiti. So hatte die NOEX AG im vergangenen Jahr kurzfristig einen Mitarbeiter freigestellt, der mit einer Emergency Response Unit des DRK die Trinkwasserversorgung der haitianischen Bevölkerung nach dem schweren Erdbeben vom 21. Januar 2010 sichergestellt hat.

Das ist nur einer von vielen Wegen, mit denen die NOEX AG jeden Tag ihrer Verantwortung für Menschen und Umwelt gerecht wird.


Mehr über die Trinkwasseraufbereitung im Katastrophenfall erfahren Sie beim DRK-Landesverband Nordrhein und auf den Webseiten des Deutschen Roten Kreuzes.

 
[Update] Fehlende Abholbestätigungen und die Folgen PDF  | Drucken |
Geschrieben von: Axel Riemann   
Donnerstag, den 10. Februar 2011 um 00:00 Uhr

Kein seltenes Bild im EAR-System. Obwohl der Abholtermin eines Containers lange vorbei ist und der Behälter auch durchaus fristgerecht abgeholt wurde, befindet sich der Abholauftrag immer noch im Status "Abholung zugewiesen".

Derzeit gibt es für die Betreiber kommunaler Übergabestellen und die Leitungsbefugten der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger keine Verpflichtung, abgeholte Container im EAR-System zeitnah zu bestätigen. Theoretisch kann und darf eine Übergabestelle sich mit der Bestätigung beliebig viel Zeit lassen. Erst für eine erneute Vollmeldung des Containers muss die vorherige Abholung bestätigt werden, damit der Behälter im System wieder ausgewählt werden kann. Das führt bei wenig frequentierten oder mit einer Vielzahl an Containern ausgestatteten Übergabestellen dazu, dass eine Abholbestätigung oftmals erst nach einigen Monaten erfolgt.

Zwar führen diese fehlenden Abholbestätigungen nicht dazu, dass der betroffene Hersteller eine Erinnerung an die Ist-Output-Meldung erhält, denn diese Erinnerungen werden vom System nur für bestätigte Abholungen versandt. Doch kann der Hersteller bei Aufträgen, die sich auch nach der physischen Abholung im Abholstatus 1 befinden, keine Output-Meldung im EAR-System eingegeben. Die Stiftung ear® folgt hier dem logischen Ansatz, dass ein Container, der noch nicht abgeholt wurde, auch noch nicht verwogen worden sein kann.

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[Update] Abholbestätigung statt Storno PDF  | Drucken |
Geschrieben von: Axel Riemann   
Mittwoch, den 09. Februar 2011 um 00:00 Uhr


leerfahrtIrren ist menschlich. Und gerade im EAR-System ist schnell einmal eine falsche Eingabe gemacht - nicht nur von Herstellern, sondern auch von den kommunalen Übergabestellen. So kann es vorkommen, dass eine Übergabestelle einen Container zur Abholung anmeldet, der in Wahrheit (noch) nicht voll ist.

Jetzt steht die betroffene Kommune vor einem Problem. Der einmal angemeldete Container kann kein zweites Mal angemeldet werden, bevor der bestehende Abholauftrag nicht aus dem System verschwunden - sprich: erledigt - ist. Doch obwohl die Kommunen im System Abholungen anmelden, bestätigen und auch nicht abgeholte Container anmahnen können, besteht keine Möglichkeit, eine fehlerhafte Anmeldung zu stornieren.

Daher beobachten Erstbehandlungsanlagen in ganz Deutschland seit Ende 2009 vermehrt eine Unsitte, die den betroffenen Herstellern und Entsorgern Probleme bereitet: Ein fälschlich angemeldeter Container wird ganz einfach als "Abgeholt" bestätigt, obwohl er tatsächlich nie bewegt wurde.

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